KI in Verlagen: Fördermöglichkeiten nicht unterschätzen und frühzeitig beantragen

Künstliche Intelligenz hält Einzug in Verlage – doch viele Häuser fragen sich, wie sich die notwendigen Innovationsschritte finanzieren lassen. Im Interview erläutert Pascal Schneider, Gründer von SCHNEIDER Consulting und langjähriger Fördermittelexperte, welche KI- und Digitalprojekte grundsätzlich förderfähig sind, welche Förderformen von Zuschuss bis Kredit infrage kommen und welche Spielregeln bei Antragstellung und Projektstart unbedingt zu beachten sind.

Die Big Five für den Erfolg von Content-Management-Projekten

Die One-Million-Dollar-Frage nicht nur, aber vor allem auch bei Content-Management-Projekten lautet: Wir kann ein so umfangreiches und komplexes Projekt gelingen, ohne die Mitarbeitenden zu verlieren und gleichzeitig den angestrebte Veränderung zu erreichen? Christian Mädler und Martin Volke teilen im diesem Interview ihre Erfahrungen aus zahltreichen Projekten und beschreiben die „Big Five“ für den Projekterfolg.

Das Content Management muss Enabler und Vordenker für das Produktmanagement werden

„Content first“ ist schnell gesagt – aber was bedeutet es wirklich? Jessica Gutsche, Head of Content bei der DIN Media GmbH, erläutert in diesem Interview den fundamentalen Wandel: Das klassische Lektorat teilt sich in Produktmanagement und Content-Management. Mit dem Ziel, Fachcontent medienneutral und mehrfach nutzbar zu machen, das Produktmanagement früh zu entlasten und so schneller zu tragfähigen neuen, digitalen Geschäftsmodellen zu gelangen.

Liquid Content: Verlage liefern Input, Kunden bestimmen den Output

Über Personalisierung von Medien reden wir, seit es das Internet gibt (mindestens). Mit dem „Liquid Content“-Konzept wird dieser Ansatz Realität: Jetzt können die Nutzer/innen bestimmen, welche Inhalte sie in welcher Form bekommen wollen. Warum On-Demand-Publishing auf Steroiden für Verlage relevant ist, erläutert Ehrhardt Heinold in diesem Interview.

Die meisten RAG-Projekte scheitern nicht an der KI, sondern an der Datenbasis

RAG-Systeme versprechen Fachverlagen schnellen Zugang zu ihrem Wissen – doch viele Projekte scheitern früh. Nicht die KI ist das Problem, sondern schlechte Daten, falsches Chunking und naive PDF-Strategien. Wer RAG erfolgreich einsetzen will, braucht eine saubere, strukturierte und nachhaltige Datenbasis, erläutern Manuel Montero Pineda, Geschäftsführer data2type GmbH, und Mehrschad Zaeri Esfahani, Geschäftsführer parsQube GmbH, in diesem Interview.

Liquid Content: Alter Wein oder Publishing-Revolution?

Über Personalisierung von Medien reden wir, seit es das Internet gibt (mindestens). Mit dem „Liquid Content“-Konzept wird dieser Ansatz Realität: Jetzt können die Nutzer/innen bestimmen, welche Inhalte sie in welcher Form bekommen wollen. Gerade für Fachmedienabieter kann Liquid Content als Kombination aus Wissensmodell (Ontologie/Taxonomie), Micro‑Content und einem CMS funktionieren, der je nach Kanal (Portal, Report, Training, Beratungstool) andere Views auf denselben Wissensbestand erzeugt. 

Aufräumen mit der Pain-Point-Matrix

In Vertiefung zu meinem Legacy-Management-Blogartikel möchte ich hier ein sehr einfaches Tool zum Aufräumen vorstellen: Mit der Pain-Point-Matrix können Teams einfach und transparent jene Themen sammeln, die nerven (oder auch funktionieren). Das geht sehr gut mit digitalen Tools (wie z. B. Conceptboard).

Kann das weg? Warum Verlage ein Legacy-Management brauchen

Wir brauchen mehr Innovationen! Ja klar: Verlage müssen Innovationen erarbeiten und umsetzen, in nahezu allen Bereichen. Dabei stoßen sie auf ein Phänomen, das explizit nur im IT-Bereich so benannt wird: Legacy-Systeme bezeichnen Lösungen, die einfach outdated sind und ersetzt werden müss(t)en. Meine Empfehlung: Legacy-Management sollte den gleichen Stellenwert wie Innovations-Management bekommen.