Start der Serie zur Werterhaltung: Die Managemetaufgabe für 2024ff. in der Verlags- und Medienbranche!

Errodierende Geschäftsmodelle und neue Wettbewerber sind eine Herausforderung für das Medienmanagement!

Nicht nur meine Kunden, auch ich frage mich: Was steht für Verlage und Medienunternehmen oben auf der Agenda für 2024ff? Na klar, die Antworten liegen auf der Hand und werden in vielen aktuellen Studien und Jahresvorausblicken gegeben – unvollständig und unsystematisch: Kundenorientierung, Erlösmodelle, Innovationen, KI, IT-Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur / New Work, Mitarbeiter/innen gewinnen + halten, bzw. HR etc. pp.).

Ich möchte diese Liste um einen Aspekt ergänzen, der mir in diversen Kundenprojekten 2023 begegnet ist: Für viele Unternehmer/innen und Gesellschafter (ja, in erster Linie für diese) geht es in diesen herausfordernden Zeiten schlicht um Werterhaltung.

Was ich damit meine? Wir fokussieren sehr oft (auch in Beratungsprojekten) auf das Neue, das Innovative, wir planen Wachstum, neue Geschäftsfelder. Alles richtig. Aber für viele Verlage geht es gerade darum, die Substanz zu sichern in Zeiten, in denen tradierte Geschäftsmodelle einer Erosionsgefahr ausgesetzt sind.

Die Gretchenfrage an die Inhaber/lautet: Was wird mein Verlag in drei Jahren wert sein, wenn ich ihn verkaufen müsste? Wie kann ich sicherstellen, dass mein Verlag weiter werthaltig ist? Dann tauchen all die oben genannten Themen auf – in Fragen wie diesen:
– Wie nachhaltig ist mein Geschäfts- und Erlösmodell?
– Wie groß ist der Nutzen, den ich für meinen (zahlenden!) Kunden / User biete, um diese weiter zu begeistern?
– Wie innovativ sind wir?
– Wie leistungs- und zukunftsfähig ist meine IT-Infrastruktur?
– Wie gut ist meine Mitarbeiterschaft aufgestellt, z. B. in Bezug auf Alter, Kompetenzen, Diversität?
– Wie ist unsere Nachhaltigkeitsstrategie?

Das sind nur ein paar Fragen, aus denen sich die Werthaltigkeit eines Unternehmens ableiten lässt. Ich kann nur empfehlen, sich diesen Themen offen zu stellen und so den Wert des Unternehmens zu sichern.

PS: Sollte ich hier einen Nerv getroffen haben, können wir gerne reden.

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